Privater Immobilien­verkauf

Sie möchten Ihre Immobilie ohne Makler verkaufen? Dann sollten Sie die typischen Stolper­steine kennen. Vom realistischen Preis über professionelle Fotos bis zum Notartermin gibt es viel zu beachten.

Worauf es beim Privat­verkauf ankommt

Der richtige Zeitplan

Im Schnitt dauert ein Immobilien­verkauf zehn Monate. Wer zu wenig Zeit einplant, gerät unter Druck und macht teure Fehler. Wer zu lange wartet, riskiert den Ladenhüter-Effekt. Erstellen Sie einen realistischen Zeitplan mit klaren Meilensteinen.

Professionelle Vermarktung

Gute Fotos, ein überzeugendes Exposé und die richtige Zielgruppen­ansprache entscheiden, ob Ihre Immobilie Aufmerksamkeit bekommt. Investieren Sie in hochwertige Bilder und einen prägnanten Beschreibungstext.

Den richtigen Preis finden

Ein zu hoher Preis schreckt Interessenten ab, ein zu niedriger verschenkt Geld. Vergleichen Sie Angebote auf Immobilien­portalen, lesen Sie den Grundstücks­marktbericht und berücksichtigen Sie individuelle Merkmale Ihrer Immobilie.

Kaufvertrag und Notar

Der Kaufvertrag regelt Preis, Zahlungs­modalitäten und Übergabe. Der Notar prüft alles rechtlich. Bringen Sie sich aktiv in die Vertrags­gestaltung ein und legen Sie bekannte Mängel offen.

Kostenloser Ratgeber zum Privat­verkauf

24 Seiten geballtes Praxiswissen: vom marktgerechten Preis über die perfekte Vermarktung bis zum Notartermin. Formular ausfüllen und den Ratgeber sofort per E-Mail erhalten.


Sie planen den Verkauf Ihrer Immobilie?

Häufige Fragen zum privaten Immobilien­verkauf

Im Durchschnitt zehn Monate vom ersten Inserat bis zur Schlüsselübergabe. Planen Sie genügend Zeit ein, denn zu viel Zeitdruck führt zu schlechten Verhandlungsergebnissen. Gleichzeitig sollte Ihre Immobilie nicht zu lange am Markt stehen, da sie sonst als Ladenhüter wahrgenommen wird.

Recherchieren Sie vergleichbare Objekte auf Portalen wie ImmobilienScout24 oder Immowelt. Ergänzend hilft der Grundstücksmarktbericht Ihrer Region, der tatsächlich gezahlte Preise auflistet. Berücksichtigen Sie individuelle Faktoren wie Baujahr, Wohnlage und Ausstattung. Planen Sie einen kleinen Verhandlungsspielraum ein.

Nicht zwingend. Ein Gutachten lohnt sich vor allem bei Erbschaftsfällen, Scheidungen oder wenn sich die Beteiligten nicht über den Wert einig sind. Für den normalen Verkauf reicht oft eine fundierte Marktanalyse. Beachten Sie: Der Gutachtenwert entspricht einem Durchschnittspreis, nicht zwingend dem am Markt erzielbaren Top-Preis.

Grundrisse, aktueller Grundbuchauszug, gültiger Energieausweis, Katasterkarte, Baubeschreibung und Bauzeichnungen. Bei Wohnungseigentum zusätzlich die Teilungserklärung sowie Abrechnungen und Protokolle der Eigentümerversammlungen. Sorgfältig aufbereitete Unterlagen machen einen professionellen Eindruck.

Sorgen Sie für Sauberkeit, gute Beleuchtung und angenehme Temperatur. Legen Sie Besichtigungstermine gebündelt auf einen Tag, das spart Zeit und signalisiert Nachfrage. Bleiben Sie bei der Führung sachlich und geben Sie dem Interessenten Raum für eigene Vorstellungen. Stellen Sie Fragen zu seiner Finanzierung und lassen Sie sich eine Finanzierungsbestätigung zeigen.

Der Kaufvertrag muss notariell beurkundet werden. Bringen Sie sich aktiv in die Vertragsgestaltung ein und überlassen Sie sie nicht allein dem Käufer. Alle Ihnen bekannten Mängel müssen offengelegt werden. Der Notar kümmert sich um die Grundbuchänderung und weist den Käufer erst zur Zahlung an, wenn alle Formalitäten erledigt sind.

Ein erfahrener Makler kennt die marktfähigen Preise, verfügt über professionelle Vermarktungsinstrumente und führt Verhandlungen objektiv. Gerade bei fehlendem Zeitbudget oder wenig Erfahrung im Immobiliengeschäft kann die Maklerprovision durch einen höheren Verkaufspreis und weniger Risiko mehr als ausgeglichen werden.